
Häufige Fragen zur Zukunftskommune
Was ist die Zukunftskommune eigentlich genau?
Die Zukunftskommune ist ein strukturiertes, aber flexibles Werkzeug für kommunalen Klimaschutz. Sie hilft Kommunen, ihre bestehenden Prozesse (z. B. Wärmeplanung, Energiemanagement, Förderprogramme) zu bündeln, klare Prioritäten zu setzen – und Schritt für Schritt in Richtung Klimaneutralität und Klimafolgenanpassung zu gehen.
Ist das ein weiteres Label oder ein neues Förderprogramm?
Nein. Zukunftskommune ist kein Label und kein Zertifikat, sondern ein Werkzeug. Es gibt Klarheit, Struktur und Unterstützung. Wer ein pragmatisches Verfahren sucht, um Klimaschutz mit System anzugehen, ist hier genau richtig.
Warum brauchen wir das – wir machen doch schon einiges?
Genau deshalb! Viele Kommunen machen schon viel – aber oft nebeneinander statt miteinander. Zukunftskommune hilft, den Überblick zu behalten, Maßnahmen besser zu verknüpfen und zu erkennen: Was wirkt wirklich? Und was kostet nur Zeit? Sie entlastet, statt zu überfordern.
Wie läuft das Ganze ab?
In vier gut überschaubaren Schritten:
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Bestandsaufnahme: Was haben wir? Was fehlt?
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Maßnahmenplanung: Gemeinsam mit Verwaltung, Gemeinderat und bei Bedarf weiteren Akteur*innen wird ein realistisch wirksames Arbeitsprogramm erstellt.
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Umsetzung: Halbjährliche Checks mit der Energie- und Energieagentur – für Fortschritt, Feedback und fachliche Begleitung.
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Zukunftsgipfel: Ein regionales Highlight mit Best Practices, Erfolgen, Austausch – und ja, ein bisschen Feiern darf auch sein.
Wie werden die Ergebnisse genau sichtbar gemacht?
Zukunftskommune setzt auf Indikatoren, die zeigen, was wirklich passiert – z. B. wie viel PV auf den Dächern liegt, wie sich der Wärmeverbrauch entwickelt oder wie viele Flächen entsiegelt wurden. Klingt trocken? Keine Sorge: Die Zahlen werden so aufbereitet, dass sie für Verwaltung, Gemeinderat und Öffentlichkeit nachvollziehbar und greifbar sind. Die Ergebnisse landen nicht in der Schublade, sondern auf einer öffentlichen Website, die Fortschritte, Entwicklungen und regionale Vergleiche übersichtlich darstellt – ganz ohne Tabellen-Tiefschlaf.
Müssen wir das alles allein stemmen?
Nein – ganz im Gegenteil. Die regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen begleiten Sie durch den gesamten Prozess. Mit Checklisten, Workshops, Beratung, Erfahrung und jeder Menge Praxisbezug. Keine Kontrolle von außen, sondern Unterstützung von nebenan.
Gibt es feste Themen oder können wir Schwerpunkte setzen?
Beides. Zukunftskommune arbeitet mit acht Themen, die alle wichtigen Aspekte des kommunalen Klimaschutzes abdecken – von Strom über Wärme und Mobilität bis hin zu Beteiligung und Lebensqualität. Innerhalb dieses Rahmens können Sie Ihre eigenen Schwerpunkte setzen. Denn: Nicht jede Kommune muss alles gleichzeitig machen.
Ist das auch was für kleinere Kommunen?
Absolut. Gerade kleine Kommunen profitieren vom flexiblen Aufbau, den schlanken Prozessen und der individuellen Begleitung. Kein Klimaschutzkonzernwissen notwendig – wir starten da, wo Sie stehen.
Wer steckt hinter „Zukunftskommune“?
Der Verband Regionale Energieagenturen Baden-Württemberg e.V. stellt dieses Instrument zur Verfügung und wurde von den Energieagentur Oberschwaben gGmbH und der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe GmbH entwickelt. Zwei regionale Agenturen mit viel Erfahrung, Praxisnähe und dem gleichen Ziel: Kommunen wirksam beim Klimaschutz unterstützen – unabhängig, strukturiert und auf Augenhöhe. Zukunftskommune ist kein Konzept von der Stange, sondern ein Werkzeug aus der Region – für die Region.
Was kostet das Ganze?
Weniger als doppelte Prozesse, leere Maßnahmenpläne oder verpasste Fördermittel. Die Teilnahme ist so gestaltet, dass sie haushaltsfreundlich ist. Ihre regionale Energieagentur berät Sie gern im Detail.
Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie Ihre regionale Energieagentur zur kompetenten Begleitung.
Ein Instrument der
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